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Der Umschulungsbegleiter ist beim ersten Beta-Test

Erste echte Nutzer, erste echte Rückmeldungen. Was bisher hält, was knirscht — und was das bedeutet.

Seit ein paar Tagen testet eine kleine Gruppe echter Nutzer den Umschulungsbegleiter — Erwachsene, die gerade mitten in einer DRV-finanzierten Umschulung stecken. Keine Dummies, keine Freunde die nett sind. Menschen, die das Formular wirklich jeden Monat ausfüllen müssen.

Das ist der Moment, auf den ich hingearbeitet habe. Und der Moment, in dem man herausfindet, was man falsch gedacht hat.

Was bisher hält

Der Kern funktioniert. Der Reisekostenantrag wird ausgefüllt, das PDF kommt raus, es passt zum Formular. Das war die eine Sache, bei der ich mir keine Ausrede erlaubt hätte.

Auch das Grundgefühl stimmt: Die App ist still. Sie fragt nichts, sendet nichts, nervt nicht. Die ersten Rückmeldungen bestätigen, dass das auffällt — positiv.

Was knirscht

Wie immer: die Kanten. Formulierungen, die ich für selbsterklärend hielt. Ein Schritt im Onboarding, bei dem zwei Leute gestolpert sind — nicht weil sie es nicht verstanden hätten, sondern weil ich es ihnen unnötig schwer gemacht habe.

Das ist kein Versagen des Tests. Das ist genau der Grund, warum es einen Test gibt.

Was als nächstes kommt

Ich schaue mir jede Rückmeldung einzeln an, behebe was ich reproduzieren kann, und frage nach wo ich es nicht kann. Kein Bugtracker, keine Ticket-Nummern — eine Notiz-App und direkter Kontakt.

Wenn der Beta-Test hält, was er verspricht, kommt der App-Store-Launch im Sommer.

— Matthias